Schwerpunkt des schulischen Medieneinsatzes ist weiterhin die Arbeit mit Texten, mit bildlichen Darstellungen (Kunst), grafischen Darstellungen (Karten, Diagrammen, Schaubildern).
Aber auch neue Medien sollen integriert werden. Schon jetzt stehen fast allen Familien Computer zur Verfügung, an denen Kinder spielen, kommunizieren und arbeiten können. PC und Internet ergänzen nicht nur die traditionelle Mediennutzung, z.B. um zusätzliche, ggf. sonst nicht verfügbare Informationen und Materialien, sie verändern die Mediennutzung substanziell durch neue Möglichkeiten der Kommunikation und der Medienproduktion.
Neue Medien bereichern den Unterricht:
Im Vordergrund des Computereinsatzes steht die Nutzung des Computers als Werkzeug, etwa zum Schreiben und Gestalten von eigenen Texten, zum Arbeiten mit Lernsoftware, oder auch zur Kommunikation und Informationssuche im Internet. Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem Netz besitzen, lernen Wege kennen zur gezielten Informationsbeschaffung z.B. für Referate oder um eigene Texte in Schulzeitung oder der Schul- Homepage zu veröffentlichen.
Zu den wichtigsten Computerprogrammen gehört deshalb die Textverarbeitung. Im Sinne zeitgemäßer Grundschulpädagogik geht es dabei darum, ergebnisorientiert und in Sinn- und Sachzusammenhängen Produkte mit Gebrauchswert zu erstellen, wie Briefe, Einladungen, Projektmappen, Ausstellungen u.a.m.. Insofern erweitert der Einsatz von Computern die methodischen Möglichkeiten des modernen Grundschulunterrichts.
Die Kinder schreiben gern mit dem Computer. Ihre Texte können jederzeit korrigiert werden und mit der automatischen Rechtschreibkorrektur kann man sich auch selbst helfen. In der täglichen Praxis stellt sich heraus, dass die Kinder durch die Nutzung von Textverarbeitungs-programmen unbefangener und mit großer Kreativität Texte verfassen. Die Entlastung von der Sorge, unerwünschte Fehler zu erzeugen, ist gerade für die Kinder mit Lernschwierigkeiten von großer Bedeutung.
Über Textverarbeitungsprogramme hinaus können lehrwerksunterstützende Software (Mathe 2000, Pusteblume), Multimedia- Produkte sowie Trainingsprogramme eingesetzt werden. Bei den erwünschten CD- ROMs handelt es sich um multimediale Lexika und Informationsmedien wie Löwenzahn sowie ausgewählte Lernspiele. Sie dienen der selbständigen Informationsbeschaffung sowie dem gemeinsamen Anwenden und Vertiefen von Kenntnissen und Fertigkeiten in Teams.
Trainingsprogramme werden in kurzen Zeitabschnitten zur Automatisierung von bereits erworbenen Techniken und Strategien, z.B. dem Einmaleins verwendet. Diese Programme werden keinesfalls losgelöst vom Unterrichtsgeschehen eingesetzt, sondern in Übungen stehen in einer Beziehung zum Wochen- oder Arbeitsplan, Software und Aufgabenstellungen werden individuell ausgewählt.
Das Internet wird von den Schülerinnen und Schülern im Wesentlichen für drei Verwendungen genutzt:
Der bewusste Umgang mit Medien, die unterrichtliche Auseinandersetzung mit klassischen und neuen Medien ist eine Selbstverständlichkeit für alle Schulen, unabhängig vom jeweiligen Schulprofil. Für unsere gesundheitsfördernde Grundschule mit den Elementen „bewegte Schule“ und „Umweltschule“ bieten insbesondere die neuen Medien interessante Möglichkeiten der Weiterentwicklung des eigenen Schulprofils, des Austausches mit anderen Schulen gleicher Profilierung. Sie erleichtern die Vernetzung der Schulen auf der Ebene der Kinder sowie der Lehrkräfte. Dies gilt besonders für die BLK- Initiative N-21, an der wir beteiligt sind.