
Seit 1989 bin ich an der Grundschule Nordholz als Lehrerin tätig und nehme seit 1992 neben meiner Arbeit als Klassenlehrerin und in anderen Bereichen die Aufgaben einer Beratungslehrerin wahr. Im Team der Eingangsstufe wirke ich seit fünf Jahren mit und leite seit August 2004 eine der Eingangsstufen.
Es gibt ein Problem im Umgang mit Ihrem Kind, z. B. schulische Entwicklungen, die Sie beunruhigen, Leistungsschwierigkeiten, Streit mit Mitschülern, diverse Konflikte, Schulunlust oder Ähnliches. Dann ist es wichtig, mit jemandem sprechen zu können.
Sicherlich wird die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer neben der Schulleitung der wichtigste Ansprechpartner für Ihr Kind und Sie sein. Denn jeder Lehrer ist Berater. Aber unabhängig davon kann ich in der Funktion der Beratungslehrerin (BL) ebenfalls Gespräche anbieten.
Folgende Unterschiede gibt es:
Ansprechpartnerin bin ich aber nicht nur für Eltern, sondern natürlich auch für die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte unserer Schule.
Die Aufgabengebiete sind folgendermaßen umrissen:
Beratung von Schülern und Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften z.B. bei individuellen Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen sowie bei sozialen Konflikten in der Schule
Beobachtungen im Unterricht auf Wunsch einer Lehrkraft, individuelle Beratungsgespräche mit Eltern oder Lehrkräften oder auch gemeinsame Gespräche mit beiden, Teilnahme an Klassen- oder Helferkonferenzen, Information über und Vermittlung zu anderen Beratungseinrichtungen (Schulpsychologe, Familien- und Erziehungsberatung, Ergotherapie, Logopädie Sozialpädagogische Familienhilfe, etc.)
Mitarbeit bei der Erstellung unseres Förderkonzepts, das wir kontinuierlich weiterentwickeln, Durchführung einfacher Testverfahren (z.B. Beginn der 1. Klasse zur Erkennung evtl. Wahrnehmungsstörungen), die Leitung des Kleinen Schulkindergartens („Kleine Schule“) im Schj. 2003/2004, Feststellung der Sprachkenntnisse der Kindergartenkinder, Durchführung der Sprachförder-maßnahmen für künftige Erstklässler von 2004 bis 2007, Kooperation mit den örtlichen Kindergärten, Durchführung des Sozialtrainings nach Petermann, Mitarbeit bei der Ausbildung von Schülergruppen zu Streitschlichtern
Im Mittelpunkt der Beratung steht das Gespräch. Dabei gilt das genaue Anliegen zu ermitteln und darauf zu achten, dass die Probleme, ihre Vorgeschichte und die bisherigen Lösungsversuche genau beschrieben werden. Ziel kann dann nicht die Präsentation eines fertigen „Patentrezeptes“ sein, sondern die gemeinsame Erarbeitung von Lösungswegen. Dabei soll das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ gelten.
Wichtige Grundsätze der Beratung:
Sprechzeiten (zzt.)
Kontaktaufnahme / Terminabsprache
Ulrike-Hussing-Roux, BL